Dienstag, Oktober 4, 2022
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350.000 Euro Spendengelder für die Ukraine!

Paderborn. Große Hilfsbereitschaft aus der Paderborner Bevölkerung und Wirtschaft

Seit zwei Wochen beschäftigt die aktuelle Situation rund um den politischen Ukraine-Russland-Konflikt die ganze Welt. Es herrscht weiterhin eine große Hilfs- und Spendenbereitschaft in der Bevölkerung. In einer Sitzung des Koordinierungsstabs „Hilfeleistungen für die Ukraine / Przemyśl“ gab Bürgermeister Michael Dreier die aktuellen Spendeneinnahmen bekannt: „Es sind rund 350.000 Euro auf den von der Stadt Paderborn eingerichteten Spendenkonten eingegangen. Mein besonderer Dank richtet sich an die Paderborner Bevölkerung und an die hier ansässigen Unternehmen, die unserem Spendenruf nachgekommen sind, um die Menschen in der Ukraine und unserer Partnerstadt Przemyśl zu unterstützen. An dieser Stelle möchte ich auch noch mal den herzlichen Dank von meinem Bürgermeisterkollegen Wojciech Bakun aus Przemyśl überbringen, mit dem ich weiterhin in engem Austausch stehe“, so Dreier am Mittwochabend.

Przemyśl ist eine der ersten Anlaufstellen an der polnischen Grenze für Flüchtlinge aus der Ukraine. Rund 30 – 40.000 Menschen erreichen täglich die Stadt im Südosten Polens. Viele von Ihnen erreichen Przemyśl aus Lemberg, einer der Partnerstädte Przemyśls in der Ukraine.

Die Spenden wurden in mehreren Konvois in die betroffenen Regionen geliefert. Insgesamt rund 118 Tonnen Sachspenden auf 169 Paletten wurden mithilfe von vier Sattelzügen, sechs 7,5 Tonnern und einem 18 Tonner an die ukrainische Grenze gebracht. Aus den Geldspenden konnten bereits dringend benötigte Feldbetten beschafft werden. „Den Hilfsorganisationen, die bei der Organisation der Transporte Hand in Hand arbeiten und ehrenamtlich nach Przemyśl fahren, spreche ich auch im Namen von Landrat Rüther und der Bürgermeisterin und der Bürgermeister der kreisangehörigen Gemeinden meinen herzlichen Dank aus“, sagte Bürgermeister Dreier.

Der Koordinierungsstab tagte am Mittwochabend in den Räumlichkeiten der VerbundVolksbank OWL eG. Der Vorstandsvorsitzende, Ansgar Käter, bedankte sich ebenfalls bei allen Teilnehmenden ausdrücklich für das vorbildliche ehrenamtliche Engagement.

Anschließend berichtete Sozialdezernent Wolfgang Walter zur Anzahl der Vertriebenen in Paderborn. „Wir gehen zurzeit von 300 Personen aus, die sich zum Teil seit Weihnachten in Paderborn aufhalten und im Wesentlichen privat bzw. familiär untergebracht sind. Mehr als 40 Personen sind in städtischen Flüchtlingsunterkünften untergebracht und weitere werden uns in den kommenden Tagen erreichen“, so Walter zur aktuellen Lage. Derzeit stehe die Stadt Paderborn mit der BImA in Kontakt, um die Nutzung der ehemaligen britischen Wohnungen abzustimmen.

Da viele Vertriebene nur wenig aus Ihrer Heimat mitnehmen können, besteht die Möglichkeit kostenlos Kleidung bei den DRK-Kleiderkammern abzuholen:

DRK-Kreisverband Paderborn e.V.
Neuhäuser Str 62-64
33102 Paderborn
Mo-Fr: 08:00-16:00 Uhr
05251 130 93-72

DRK-Ortsverein Schloss Neuhaus e.V.
Am Fohling 4
33104 Paderborn
Mo: 10:00-12:00 Uhr
Do: 15:00-18:00 Uhr
05254 7169

DRK-Ortsverein Delbrück e.V.
Südstrasse 19
33129 Delbrück
Mi-Mo: 14:00-15:00 Uhr
Di: 15:00-16:30 Uhr
05250 19219

DRK-Ortverein Hövelhof e.V.
Von der Reck Str. 1
33161 Hövelhof
Do-Fr: 14:00-17:00 Uhr
Sa: 10:00-13:00 Uhr

Die Informationsseiten der Stadt Paderborn werden laufend aktualisiert und um weitere Ansprechpersonen ergänzt. Die Seiten sind über www.paderborn.de/helfersteckbrief-ukraine zu erreichen, wo sich Helfende auch online mit Ihren Hilfsangeboten registrieren können.

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