Montag, November 28, 2022
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Bürgerstiftung und Jugendpflege laden zum Informationsabend ein

Kinderschutzkampagne „DASEIN“ informiert über Handlungsoptionen zur Prävention von sexueller Gewalt

Büren. Die Bürgerstiftung Büren und die Bürener Jugendpflege bieten zurzeit ein besonderes Programm zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt: das Projekt „DASEIN“ versteht sich als Präventionsangebot, das Kindern ihre Kinderrechte vermittelt. Die Kinder lernen, selbstbewusst ihre Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und mutig zu benennen. Sie werden befähigt, sich abzugrenzen, wo es nötig ist, und Hilfe zu suchen, wo es möglich ist. Das Projekt schärft das Problembewusstsein und zeigt Handlungsoptionen, Lösungswege und Hilfestellungen auf. 

Aktuell läuft in diesem Rahmen bereits das Theaterprojekt „Die große Nein-Tonne“ der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück in den Bürener Grundschulen, bei dem die Kinder der ersten und zweiten Klassen auf spielerische Art für ihre eigenen Gefühle, Ängste und persönlichen Grenzen sensibilisiert werden. 

Das Präventionsangebot zielt jedoch nicht nur auf die Kinder und Jugendlichen, sondern auch Eltern, Großeltern und Betreuer*innen in Kita und Schule werden miteinbezogen. Denn so wichtig wie es ist, Kinder zu stärken, ist es auch wichtig, bei den Erwachsenen ein Bewusstsein für die Problemstellung und einen sensiblen Umgang damit zu schaffen. Es gilt zuzuhören und hinzuschauen um so präsent zu sein für die anvertrauten Kinder und Jugendlichen und mit Liebe und Einfühlungsvermögen zu handeln.

Eltern, Großeltern, Erzieher*innen, Betreuer*innen, Lehrer*innen und Interessierte sind daher herzlich eingeladen zum Themenabend DASEIN! für Erwachsene am Donnerstag, 17.11.2022 um 19:30 Uhr in der Stadthalle Büren. Hier besteht die besondere Gelegenheit, das Theaterstück „Mein Körper gehört mir!“ zu sehen, das in diesem Rahmen nur alle vier Jahre aufgeführt wird. Es handelt sich dabei um ein Theaterprogramm der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück, in dem das Thema sexualisierte Gewalt kindgerecht vermittelt wird. Die Vorstellung für Erwachsene soll eine Gesprächsgrundlage für zuhause bieten und wird von den Theaterpädagog*innen entsprechend aufbereitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit Sachkundigen verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen und sich zu informieren. Da die Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten Jahren nicht stattfinden konnte, freuen sich die Veranstalter umso mehr, dass es nun endlich wieder einen Auftritt geben kann.

Auskunft, Beratung und Tipps für weiterführende Hilfen gibt es zudem bei Anja Schwamborn von der Jugendpflege Büren unter 0151 19681834 oder schwamborn@jugendpflege-bueren.de. Das Projekt wird vom Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans gefördert.

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