Sonntag, Oktober 2, 2022
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Die Verkehrswende beginnt direkt hier vor Ort

Mobilität wird für Städte und Gemeinden zunehmend zum Standortfaktor. Mit dem Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommen die Kommunen Borchen, Büren, Hövelhof und Lichtenau nun Unterstützung, um die Mobilitätswende anzugehen und nachhaltige Angebote zu erarbeiten. NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes hat den Bürgermeistern und der stellvertretenden Bürgermeisterin jetzt die Urkunde für den Beitritt überreicht. 

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel ist, attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Von der Expertise des Netzwerks profitieren nun auch die vier Kommunen im Kreis Paderborn. Uwe Gockel, Bürgermeister der Gemeinde Borchen, Burkhard Schwuchow, Bürgermeister der Stadt Büren, Michael Berens, Bürgermeister der Sennegemeinde Hövelhof sowie Martina Wolf-Sedlatscheck, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Lichtenau haben die Beitrittsurkunden entgegengenommen. Insgesamt verlieh Verkehrsministerin Ina Brandes 70 kommunalen Vertreterinnen und Vertretern Urkunden für ihren Beitritt zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. 280 Mitgliedskommunen gibt es mittlerweile landesweit. 

„Die Kommunen arbeiten im Zukunftsnetz Mobilität NRW eng zusammen, um noch mehr Menschen den Umstieg vom Auto in vernetzte Angebote mit Bus und Bahn, dem Fahrrad oder an Mobilstationen mit emissionsfreien Sharing-Fahrzeugen leichter zu machen“, so Verkehrsministerin Ina Brandes. „Wir sorgen gemeinsam mit den Städten, Gemeinden und Kreisen für mehr Lebensqualität und saubere Luft. Das ist der richtige Weg, um das Klima zu retten.Deshalb fördert die Landesregierung die wichtige Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW sehr gerne.“

Die vier Kommunen im Kreis Paderborn planen eigene Projekte, bei denen die Beratung sowie der Erfahrungs- und Informationsaustausch im Netzwerk die Umsetzung erleichtern kann. Die Stadt Büren bereitet sich aktuell auf die Erstellung eines integrierten Mobilitätskonzepts vor, welches zukünftig als strategischer Rahmenplan einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung Bürens dienen soll. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hat bereits zahlreiche Kommunen bei diesem Vorhaben unterstützt, daher erhofft sich auch die Stadt Büren, von der Expertise zu profitieren. 

Die Gemeinde Borchen strebt insbesondere Unterstützung zur Errichtung einer Mobilstation im Ortsteil Etteln an sowie bei der Ausschreibung und Begleitung bei einem Nahmobilitätskonzept.

Auch in der Sennegemeinde Hövelhof ist der Aufbau einer Mobilitätsstation vorgesehen. Des Weiteren möchte die Gemeinde in Kooperation mit dem Netzwerk die Infrastruktur zur Attraktivitätssteigerung des Rad- und Fußverkehrs sowie die Ladeinfrastruktur ausbauen.

Für die Stadt Lichtenau spielt die Mobilität im Rahmen eines Klimafolgeanpassungskonzeptes eine tragende Rolle. Aber auch für die Mobilitätsbildung an Schulen und Kindergärten und die Verbesserung des ÖPNV erhofft sich die Stadtverwaltung strategische Unterstützung durch das Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW.

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