Montag, Oktober 3, 2022
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Drei Sennegemeinden wollen LEADER-Region werden

Die Herausforderungen ländlicher Räume meistern und nachhaltig Regionalentwicklung vorantreiben – das sind herausgehobene Ziele des europäischen Förderprogramms LEADER.

Die Kommunen Bad Lippspringe, Hövelhof und Schlangen wollen nun erstmals selbst eine LEADER-Region werden und damit gemeinsam Zukunftsfragen für die eigene Heimat angehen. Die Bürgermeister der drei Senne-Kommunen haben sich für ein erstes Kick-Off-Treffen im Bad Lippspringer Rathaus getroffen und dabei mit dem Projektbüro PlusRegio GmbH die Grundlagen für die LEADER-Bewerbung festgelegt. Im Vorfeld durften sich die Gemeinden über einen positiven Förderbescheid von der Bezirksregierung Detmold freuen, mit dem die Bewerbung finanziell unterstützt wird.

Das verbindende Element – die Senne – soll namensgebend für die neue Region werden: „LEADER-Region Senne3“ lautet der Titel und soll zugleich Motto für die drei Kommunen aus dem Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum Senne sein. Die Förderbestimmungen für LEADER verlangen einen integrierten Ansatz, der sich auf alle Bereiche des Zusammenlebens in ländlichen Räumen bezieht. Darüber hinaus wird in der Bewerbung eine umfassende Beteiligung der Bevölkerung vorausgesetzt.

„Mit der LEADER-Bewerbung wollen wir den nächsten Schritt in Richtung einer für alle gewinnbringenden interkommunalen Zusammenarbeit gehen. Als LEADER-Region würden wir ab 2023 in den Genuss einer siebenstelligen Fördersumme kommen, die im Gegensatz zu anderen öffentlichen Förderprogrammen in einem breiten Spektrum genutzt werden kann. Der integrierte und ganzheitliche Ansatz von LEADER ermöglicht aber auch unseren drei Kommunen, sich gemeinsam mit der Bevölkerung intensiv über Zukunftsfragen auszutauschen: Was sind die größten Herausforderungen für Schlangen, Hövelhof und Bad Lippspringe und wie wollen wir diese bewältigen? Allein die Bewerbung bietet also schon einen Mehrwert für die Region“, erklären die drei Bürgermeister Ulrich Lange, Michael Berens und Marcus Püster hoffen auf eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung.

In den kommenden Tagen soll bereits der Terminplan für die Beteiligungsformate veröffentlicht werden. Eine coronagerechte Auftaktveranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger ist für Mitte Januar geplant.

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