Montag, Oktober 3, 2022
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Ein Zeichen für den Frieden: Rund 600 Menschen versammeln sich zum Gebet vor dem Historischen Rathaus

Am Dienstagabend haben sich rund 600 Menschen vor dem Historischen Rathaus versammelt, um gemeinsam für den Frieden in der Ukraine zu beten. Bürgermeister Michael Dreier und Landrat Christoph Rüther hatten im Namen der Stadt Paderborn und des Kreises Paderborn zu der Veranstaltung eingeladen, um ein Zeichen von Solidarität und für den Frieden zu setzen. 

Im Rahmen der Solidaritätsbekundung rief Bürgermeister Michael Dreier dazu auf, sich auch weiterhin gemeinsam gegen den Krieg aufzustemmen. „Ich bin zutiefst erschüttert, so etwas in Europa erleben zu müssen. Es ist barbarisch, es ist niederträchtig“, so Dreier. Dankbar zeigte er sich für die überwältigende Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. So seien auf den am Montag eingerichteten Spendenkonten für die polnische Partnerstadt Przemyśl bis Dienstagabend bereits 50.000 Euro eingegangen, berichtete Dreier.

„Ich bin tief berührt von der Solidarität und der Hilfsbereitschaft der Menschen in unserer Region“, sagte Michael Dreier. „Ich bedanke mich, auch im Namen von Landrat Rüther sowie der Bürgermeisterin und der Bürgermeister der kreisangehörigen Gemeinden, für alle Spenden und insbesondere bei den Hilfsorganisationen, die die letzten Tage unermüdlich im Einsatz waren.“

Die Stadt Przemyśl in der Nähe der ukrainischen Grenze ist von heute auf morgen Zufluchtsort für tausende Menschen geworden. Kurz vor Beginn des Friedensgebets hatten sich fünf Hilfstransporte aus Paderborn auf den Weg ins Nachbarland gemacht, um die Stadt mit gespendeten Hilfsgütern zu versorgen. 

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Am Dienstagabend haben sich rund 600 Menschen vor dem Historischen Rathaus versammelt, um gemeinsam für den Frieden in der Ukraine zu beten. 
  Bildrechte: Stadt Paderborn

Auch Landrat Christoph Rüther bedankte sich bei allen, die auf den Rathausplatz gekommen waren. „Es tut gut, dass wir gemeinsam hier stehen und zeigen, dass es nicht okay ist, was gerade in der Welt passiert“, so Rüther. Die Hilfsgüter für Przemyśl seien ein erstes Signal, aber auch für die Aufnahme von Geflüchteten in Paderborn sei alles vorbereitet. „Wir wollen da sein, wo wir gebraucht werden“, versicherte der Landrat. 

Während der Veranstaltung schaltete sich der Bürgermeister Przemyśls, Wojciech Bakun, telefonisch zu, um vom aktuellen Geschehen zu berichten. Der Präsident des Freundeskreises Paderborn-Przemyśl, Janusz Bugaj, übersetzte das Gespräch und richtete der Paderborner Bevölkerung den Dank Wojciech Bakuns aus. 

Anschließend sprachen Dechant Benedikt Fischer und Superintendent Volker Neuhoff das ökumenisches Friedensgebet.

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