Montag, November 28, 2022
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Erweitertes Nahwärmenetz geplant

Wärmepartner streben gemeinsam Klimaschutzziele der Gemeinde Hövelhof an

Hövelhof. Die Gemeinde Hövelhof, die Nahwärmegesellschaft Hövelhof (NWH) und Energieservice Westfalen Weser (ESW) konzipieren gemeinsam ein Nahwärmenetz für die Sennegemeinde. Die Pläne sehen eine Erweiterung des bereits bestehenden Wärmenetzes vor, mit dem schon Firmen rund um „formaplan“ versorgt werden. Auf dem Firmengelände wird in einem Holzheizkraftwerk, das als CO2-neutral zertifiziert ist, die Wärme produziert. Jetzt erfolgte der Spatenstich für die neue Trasse entlang der Bahnstrecke. 

Wenn die Trassenverlegung abgeschlossen ist, soll das erweiterte Nahwärmenetz spätestens Ende 2024 in Betrieb gehen. Das Netz betreiben und die Kundinnen und Kunden mit Wärme beliefern, wird als Wärmeversorgungsunternehmen die NWH, eine Tochter der Holzheizkraftwerk Hövelhof GmbH. Den technischen Betrieb, den Vertrieb und die Abrechnungen wird ESW übernehmen. „Die umfangreiche Erweiterung des vorhandenen Nahwärmenetzes ist ein großer Schritt für unsere Sennegemeinde auf dem Weg in Richtung der Klimaziele. Die klimafreundliche Nahwärmeversorgung ist dabei eine wichtige Wegmarke, weil sie eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Öl- und Gasheizungen bietet. Wir werden zunächst das Schulzentrum, das Haus der Jugend, Sporthallen und das neue Sennebad anschließen“, begrüßt Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens den Startschuss für die bereits angekündigte Erweiterung. Grundsätzlich sei es auch denkbar, später noch weitere Gebäude oder Wohngebiete in das Netz zu integrieren. 

Kommunale Unternehmen bündeln ihre Kompetenzen und bringen die Wärmewende voran


„Wir freuen uns, dass wir schon vor Jahren auf das richtige Pferd gesetzt haben und das Holzheizkraftwerk betreiben, um umweltschonende Energie zu produzieren“, betont Dr. Dieter Brechmann vom HHKW. „Mit der Zertifizierung erfüllt die Anlage die höchsten Nachhaltigkeitskriterien der regenerativen Energieerzeugung.“


Auf einen weiteren Aspekt weist Stefan Freitag, Geschäftsführer Energieservice Westfalen Weser, hin. „Privathäuser und Gewerbeimmobilien entlang der bestehenden und der neuen Trasse können an das Nahwärmenetz angeschlossen werden und von den vielen Vorteilen wie kalkulierbare Preise und Versorgungssicherheit profitieren.“ 


Auf einen besonderen Aspekt weisen alle Beteiligten hin: Das Hövelhofer Nahwärmenetz sei ein echtes Vorzeigeprojekt, bei dem kommunale Unternehmen ihre Kompetenzen ergänzen und mit dieser Zusammenarbeit die Energiewende vor Ort voranbringen.

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