Freitag, September 30, 2022
- Werbung -
StartPaderbornLibori 2022 - Wieder sicher bummeln und feiern

Libori 2022 – Wieder sicher bummeln und feiern

Paderborn. Nach drei Jahren Libori-Abstinenz freuen sich viele Menschen auf Paderborns “Fünfte Jahreszeit”. Damit das Fest unbeschwert und fröhlich gefeiert werden kann, steht eine gut aufgestellte “Polizei-Mannschaft” bereit und wird täglich vor Ort präsent sein – bis spät in die Nacht.

Die Libori-Kirmes zeichnet sich durch ein fröhliches Miteinander von über einer Million Besuchern aus. Neun Tage bummeln, Karussell fahren, Freunde treffen, mit den Kindern Spaß haben, ausgelassen feiern, Kultur genießen und viel mehr – ohne Randale, Kriminalität und Sicherheitsgefahren. Libori zählt zu den sichersten Volksfesten in Deutschland.

“Das soll auch nach der Zwangspause durch die Corona-Pandemie so bleiben. Unser Einsatzkonzept trägt dazu bei, dass alle ein friedliches Fest erleben können”, erläutert Polizeidirektor Friedrich Husemann, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz der Kreispolizeibehörde Paderborn.

So setzt die Polizei in Abstimmung mit dem Sicherheitskonzept der Stadt Paderborn, an dem viele andere Institutionen, wie Feuerwehr und Rettungsdienste mitgearbeitet haben, auf hohe Präsenz. Zwei Libori-Wachen – am Rosentor und Rathausplatz – sind Anlaufpunkte für Hilfesuchende und “Zentrale” der Polizistinnen und Polizisten die auf der gesamten Kirmes, dem Pottmarkt und auf den Feiermeilen in der Innenstadt eingesetzt sind. Neben uniformierten Beamtinnen und Beamten sind auch Zivilkräfte und Diensthundeführer im Einsatz.

Die Kirmes-Besucher können die Arbeit der Polizei aktiv unterstützen, indem sie Verdächtiges zeitnah über den Polizeiruf 110 melden und sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Zivilcourage kann so dazu beitragen, dass Situationen vor einer Eskalation von der Polizei bereinigt werden können.

Liboriwachen

Die Liboriwache am Rosentor ist täglich von 12.00 Uhr bis zum Ende des Kirmesbetriebs besetzt. Ab 20.00 Uhr bis zum frühen Morgen steht die mobile Wache an der Ecke Rathausplatz/Jühenplatz. Von den “Liboriwachen” starten die gemeinsamen Streifen der Polizei und der Ordnungsamts-Mitarbeiter vom B.O.S.S. (Büro für Ordnung Schutz und Sicherheit). Sämtliche Anliegen, die Festbesucher an die Polizei oder das Ordnungsamt haben, können dort entgegen genommen werden. Alle Einsatzkräfte sind per Digitalfunk mit der Einsatzleitstelle der Paderborner Polizei verbunden. Sollte die Polizei dringend gebraucht werden, ist der der Polizeiruf 110 die richtige Nummer, um schnelle Hilfe zu erreichen.

Alkoholkontrollen

Autofahrer müssen – zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer – jederzeit damit rechnen, in eine Polizeikontrolle zu geraten. Schon bei 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist. “Restalkohol” nach einer durchzechten Nacht ist nicht zu unterschätzen. All das gilt ebenso für die Nutzer von E-Scootern, denn bei den Elektrorollern handelt es sich um Kraftfahrzeuge.

Auch Radfahrer müssen sich auf Alkoholkontrollen einstellen. Ab 1,6 Promille steht deren Führerschein auf dem Spiel. Im Falle eines Unfalls kann auch bei Radfahrern schon ein Glas Bier zu viel sein. Die Polizei empfiehlt: “Wer ausgelassen feiern will, sollte das vielfältige Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs nutzen.”

Jugendschutz

Gegen den Alkohol- und Drogenmissbrauch richten sich Jugendschutzmaßnahmen von Polizei und Stadt. Schon vor der Kirmes werden die Gewerbetreibenden für die Beachtung der Jugendschutzgesetze sensibilisiert. Während der Festtage sind mehrere Jugendschutzkontrollen von Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt geplant. Kontrolliert wird nicht nur auf dem Festgelände, sondern auch in den abseits gelegenen Anlagen, die gerne von Jugendlichen als Treffpunkte genutzt werden. Falls Minderjährige mit Alkohol erwischt werden, werden die Eltern konsequent informiert – der Alkohol meistens sofort entsorgt. Bei festgestellten Straftaten – insbesondere im Zusammenhang mit Drogen gibt es kein Pardon sondern Strafanzeigen.

ÄHNLICHE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Werbung -
Werbebanner Tom Becker Ladepunkt

BELIEBTE ARTIKEL

LETZTE KOMMENTARE