Montag, Oktober 3, 2022
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Paderborn trägt dem Mobilitätswandel Rechnung

Eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt von Paderborn ist für die Menschen von großer Bedeutung. Das geht regelmäßig aus Befragungen hervor, die von verschiedenen Seiten in Auftrag gegeben werden.

Das ostwestfälische Oberzentrum ist von einem ländlich strukturierten Umland geprägt. Dies hat auch Auswirkungen auf die Mobilität der Menschen. Der Öffentliche Personennahverkehr spielt für Menschen, die Paderborn aus der umgebenden Region besuchen, derzeit noch eine eher untergeordnete Rolle.

Daher ist auch dem Citymanager Heiko Appelbaum eine innerstädtische Mobilität ein wichtiges Anliegen. Dabei unterscheidet er verschiedene Interessengruppen: „Wir haben viele Menschen, die etwa beruflich ein- und auspendeln. Darüber hinaus gibt es noch den Freizeitverkehr – Paderborn ist eine wichtige Einkaufsstadt und auch bei Touristen immer beliebter. Und wir dürfen den Binnenverkehr nicht vergessen: Einwohner, die in der Innenstadt von A nach B fahren.“

In der Entwicklung eines neuen Verkehrskonzeptes wird dem Öffentlichen Personennahverkehr und dem nicht verbrennungsmotorisierten Individualverkehr viel Aufmerksamkeit zuteil. Das Abstellen von Fahrzeugen jeder Art ist planerisch ebenso ein wichtiges Thema. In diesem Kontext ist Paderborn mit der Umgestaltung und umfangreichen Modernisierung der Tiefgarage unter dem Königsplatz einen wichtigen Schritt nach vorn gegangen. Das Vermeiden von Parksuchverkehr durch ein neues Leitsystem und das Zurverfügungstellen von attraktiven Parkplätzen standen bei den Überlegungen der Neugestaltung im Vordergrund. Auch die Zahl der Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt und den Randbereichen wächst kontinuierlich.

„Es ist nicht einfach, allen Interessengruppen gerecht zu werden“, sagt Heiko Appelbaum. „Dazu sind die Ansprüche zu unterschiedlich. Es muss uns darum gehen, möglichst optimale Lösungen zu finden, und das gelingt im Zusammenspiel mit allen Beteiligten.“ Dr. Dietmar Regener, stellvertretender Betriebsleiter des ASP – Eigenbetrieb der Stadt Paderborn, der auch für die städtischen Parkhäuser und bewirtschafteten Parkplätze zuständig ist, freut sich darüber, dass die zentrale Tiefgarage Königsplatz nach umfangreicher Sanierung und mit einer neuen Ein- und Ausfahrt im Bereich Marienstraße viel Lob erntet. „Die Zufahrt vom innerstädtischen Ring zur Marienstraße ist derzeit baustellenbedingt noch nicht optimal, aber die Tiefgarage selbst wird von den Parkenden sehr positiv bewertet“, sagt Dr. Regener. „Unseren Kundinnen und Kunden ist die Qualität der Tiefgarage sehr wichtig. Dazu zählen Sauberkeit, Helligkeit, Sicherheit und ausreichend große Stellflächen. Hier können wir definitiv punkten.“

Von der hohen Qualität der Anlage hat sich Heiko Appelbaum überzeugt. „Vor allem auswärtige Gäste wissen es zu schätzen, wenn sie ihr Fahrzeug sicher und bequem parken können – und das mitten im Herzen der Stadt.“ Außergewöhnlich sei, dass es sogar einen direkten Zugang zum Einzelhandel gebe. In der Tat führt ein Weg aus der Tiefgarage direkt in den Verkaufsraum des Textilhauses Klingenthal – zu dessen Öffnungszeiten kann man vom Auto witterungsunabhängig über einen Aufzug alle Abteilungen erreichen.

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