Sonntag, Oktober 2, 2022
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Randalierer auf Schützenfesten – zwei verletzte Polizeibeamte

Bad Lippspringe / Salzkotten. Zwei Polizeibeamte wurden in der Nacht zu Dienstag (19.07.) auf Schützenfesten in Bad Lippspringe und Salzkotten durch Randalierer verletzt; ein Beamter musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bad Lippspringe

Am frühen Dienstagmorgen (01.45 Uhr) wurden Polizeibeamte durch den Sicherheitsdienst des Schützenfestes darüber informiert, dass ein Mann, der einen nicht angeleinten, aggressiven Hund dabei hatte, sich weigerte, dass Gelände des Schützenplatzes an der Detmolder Straße zu verlassen. Mehrere Besucher hatten sich über das Tier beschwert, das immer wieder gegen andere Feiernde geschnappt hatte.

Bei Eintreffen der sofort eingesetzten Polizeibeamten befand sich der Beschuldigte, ein 39-jähriger Mann, zusammen mit dem mittlerweile angeleinten Tier und Mitarbeitern der Security am Haupteingang zum Schützenplatz.

Der 39-Jährige war augenscheinlich alkoholisiert und verhielt sich verbal aggressiv gegen die Polizeibeamten. Als diese seine Identität feststellen wollten, setzte er sich gegen diese Maßnahme körperlich zur Wehr. Der Tatverdächtige, der mittlerweile aus Eigensicherungsgründen zu Boden gebracht worden war, trat und schlug immer wieder gegen die Polizeibeamten und gebärdete sich höchst aggressiv. In dieser Situation biss er einem Polizeibeamten in den Arm und lockerte den Biss zunächst nicht.

Der 39-Jährige konnte schließlich auf dem Boden gefesselt werden; für weitere Maßnahmen wurde er zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Während der Dauer der Maßnahmen beschimpfte und beleidigte der Beschuldigte die Polizeibeamten weiterhin aufs Übelste. Noch in der Gewahrsamszelle war der 39-Jährige so aggressiv und randalierte, dass er auch dort fixiert werden musste.

Der Polizeibeamten wurde durch den erlittenen Biss verletzt; er musste mit einem Rettungswagen in das St. Vincenz Krankenhaus zwecks ambulanter Behandlung gebracht werden.

Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung, Widerstands und Tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet.

Der Hund des Beschuldigten wurde durch die Feuerwehr Paderborn entgegen genommen und in einer Tierschutzeinrichtung untergebracht.

Salzkotten

Auch auf dem Schützenfest in Salzkotten an der Upsprunger Straße kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber Polizeibeamten:

Gegen 02.50 Uhr wurde eine Funkstreifenbesatzung, die sich auf Streifenfahrt im Bereich des Schützenfestes befand, von einem Mitarbeiter des dort eingesetzten Sicherheitsdienstes um Unterstützung gebeten.

Zuvor hatte ein Besucher des Schützenfestes – ein 25-jähriger Mann aus Mönchengladbach – sich aggressiv gegenüber anderen Besuchenden verhalten. Durch den Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens wurde dem 25-Jährigen daraufhin unter Ausübung des Hausrechts ein Platzverweis erteilt, dem dieser aber nur zögernd nachkam.

Der Mann aus Mönchengladbach verhielt sich auch den Polizeibeamten gegenüber verbal und körperlich aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Beamten; er nahm zudem eine drohende Haltung ein. Um einen unmittelbar bevorstehenden Angriff abzuwehren, setzen die Polizeibeamten das Reizstoffsprühgerät ein und brachten den Tatverdächtigen zu Boden. Bei seiner anschließenden Fesselung schlug und trat er unablässig auf die Beamten ein und beleidigte diese.

Anschließend wurde der Beschuldigte zur Polizeiwache Paderborn gebracht. Dort leistete er weiterhin erheblichen Widerstand, bedrohte und beschimpfte die Polizeibeamten auf üble Weise. Dem 25-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.

Ein Polizeibeamter wurde bei den Widerstandshandlungen des Beschuldigten leicht verletzt.

Gegen den 25-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet.

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