Freitag, September 30, 2022
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Raus aus der Krise! Empowerment lautet die Devise zum Internationalen Frauentag 2022

Raus aus der Krise! Empowerment lautet die Devise zum Internationalen Frauentag 2022

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn freut sich, das Programm zum Internationalen Frauentag 2022 präsentieren zu dürfen, das den Blick in die Zukunft wagt und auf Empowerment setzt. „Im vergangenen Jahr haben wir anlässlich des Internationalen Frauentags den Schwerpunkt auf die Situation der Frauen in der Corona-Krise gelegt“, erläutert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Dagmar Drüke, „in diesem Jahr möchten wir auf vielfachen Wunsch den Blick nach vorn richten: Raus aus der Krise! Machen wir uns stark und richten den Blick in die Zukunft!“

Als Rednerin für den Online-Auftakt am Internationalen Frauentag, dem 8. März, ist es der Gleichstellungsstelle gelungen, die „Expertin für Neuanfänge“ in Krisenzeiten Anastasia Umrik zu gewinnen. Die Veranstaltung im Online-Format findet  am 8. März von 19.30 bis ca. 21.00 Uhr statt. Die Anmeldung per E-Mail ist bis zum 3. März 2022 möglich unter: frauen-tag@paderborn.de. Die Teilnahme ist kostenfrei! Der Teilnahmelink wird rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zugemailt. Die Online-Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt. Veranstalterin ist die Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn mit Unterstützung der Bonifatius-Buchhandlung Paderborn.

Anastasia Umrik (geb. 1987) kommt mit sieben Jahren mit ihren Eltern aus Kasachstan nach Deutschland, dort erhält sie eine lebensverändernde Diagnose: Muskelatrophie. Sie wird auf eine „Sonderschule“ geschickt, kämpft sich bis an die Uni, gründet das inklusive Designlabel „inkluWAS“ und das Fotoprojekt „anderStark – Stärke braucht keine Muskeln“. Mit 29 Jahren hat sie eine Nahtoderfahrung. Daraufhin hinterfragt sie ihr bis dato gelebtes Leben und räumt mit den „Altlasten“ auf. Ihre Erfahrungen in Sachen Krisen und Neubeginn gibt sie als Coach, Rednerin (u. a. TEDx) und Autorin weiter. 2021 veröffentlicht sie ihr Buch „Du bist in einer Krise. Herzlichen Glückwunsch. Jetzt wird alles gut!“

In ihrem Vortrag wird Anastasia Umrik mit zahlreichen Impulsen verdeutlichen, wie eine Neuausrichtung in der Krise den Weg zu sich selbst und zu einem erfüllten Leben ebnen kann.

Eröffnet wird die Veranstaltung durch Herrn Bürgermeister Michael Dreier und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Paderborn Dagmar Drüke. Moderiert wird die Veranstaltung von Julia Ures.

Im Anschluss an den Vortrag besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, über die Chatfunktion Fragen an die Referentin zu stellen und in den Austausch mit ihr zu treten.

Neben dem Auftakt gibt es eine ganze Reihe weiterer interessanter Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2022 – und dies nicht nur im Online-Format. „Schauen Sie doch einfach mal auf unserer Internetseite vorbei, da haben wir alle wichtigen Infos für Sie bereitgestellt“, empfiehlt die Gleichstellungsbeauftragte. Unter www.paderborn.de/gleichstellungsstelle können Interessierte stöbern und wer-den mit Sicherheit fündig.

Spannend geht es vor dem Frauentag bereits am 7. März los mit einem besonderen Angebot des Soroptimist International Club Paderborn zum Thema „Gehaltverhandlung 4.0: Entspannt und ohne großes TamTam zu mehr Gehalt.“ Die Online-Veranstaltung wird geleitet von Nicola Pilz, Expertin Arbeitsmarkt und Mentorin für berufliche Veränderungen.

Am 9. März bietet Belladonna, Beratungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt des Sozialdienstes katholischer Frauen, eine Online-Veranstaltung zum Thema „Selbstfürsorge für Frauen in psychosozialen Berufen“ an: „Selbst-Management statt Case-Management“ lautet der Titel, Referentinnen sind Ricarda Hoffmeister, Systemische Beraterin & Sozialtherapeutin, Fachberaterin Psychotraumatologie und Anja Willeke, Systemische Familientherapeutin, Fachberaterin Psychotraumatologie, beide Mitarbeiterinnen von Belladonna.

Einen Tag später, am 10. März, referieren auf Einladung der Koordinierungsstelle für Inklusion der Stadt Paderborn die Expertinnen Dr. Monika Rosenbaum, Leiterin des NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW und Gülay Acar, Leite-rin der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Gelsenkirchen zum Thema „Wir leben lieber selbstbestimmt!“ Frauen und Mädchen mit Behinderung in Deutschland, NRW und Paderborn.

„Andere Länder, andere Sitten“ heißt es am 15. März beim Zoom-Meeting des Frauennetzwerks Ma’am Powerment des gemeinnützigen Grone Bildungszentrums NRW. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich online über kulturelle Unterschiede auszutauschen, ein besse-res Verständnis füreinander zu gewinnen und Verbindendes kennenzulernen.

Am 22. März 2022 wird im Kino Pollux by Cineplex ein ganz besonderer Film mit dem Titel „Woman“ vorgeführt: WOMAN ist ein weltweites Projekt, das 2000 Frauen in 50 verschiedenen Ländern eine Stimme gibt. Das Ergebnis ist ein intimes Porträt derjenigen, die die Hälfte der Menschheit ausmachen. All die Ungerechtigkeiten, denen Frauen auf der ganzen Welt ausgesetzt sind, werden ans Licht gebracht. Was „WOMAN“ aber am meisten unterstreicht, ist die ungemeine Stärke der Frauen.

Veranstalter*innen sind die Faire Initiative Paderborn in Kooperation mit möwe, dem Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung, Ev. Kirche von Westfalen; cum ratione, Gesellschaft für Aufklärung und Technik gGmbH sowie der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn.

Um Steuer- und Altersvorsorgeaspekte in der Ehe wird es am 28. März im Historischen Rathaus gehen. Der Vortrag im LIVE-Format mit dem Untertitel “Steuerklasse 5 lohnt sich nicht! sagt mein Mann” erklärt auf einfache und lebensnahe Weise, was unter einem 450-€-Job (sog. Minijob), einer Anstellung in der Gleitzone (sog. Midijob) und einer regulären sozialversicherungspflichtigen Anstellung zu verstehen ist. In diesem Bezug wird dargestellt, welche gravierenden Auswirkungen diese feinen Abstufungen später in der Altersversorgung haben werden. Referentinnen sind die Rechtsanwältin Annette Ollesch und die Steuerberaterin Petra Brinkmann.

Das Ende des Monats schließlich steht ganz im Zeichen der Kunst:

„Lippenbekenntnisse 2.0 | Zwei Frauen“ lautet der Titel der Fotoausstellung von Juliane LINSE Befeld, die die Missbrauchserlebnisse einer Frau widerspiegeln, die sich mit Hilfe der Künstlerin visuell mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt hat. Die Ausstellung findet mit Unterstützung der Frauenberatungsstelle Lilith e.V. statt. Sie wird vom 25. bis 27.3. im Raum für Kunst gezeigt.

Um sexualisierte Gewalt geht es in der Ausstellung „NOCH IMMER – IMMER NOCH“ der Künstlerin Renate Bühn, die vom 26.3. bis 8.5.2022 im Kunstverein Paderborn zu sehen ist. Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist seit 20 Jahren die Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt und dem gesellschaftlichen Täter*innenschutz.

Zu einem Kunstgespräch an der Skulptur „Non Grates“ Skulptur einer `starken Frau‘“ von Metall-Künstler Hans Kordes lädt der Zonta Club Paderborn am 31. März. Es findet am Standort der Skulptur Am Kamp gegen über dem Theodorianum statt. Udalrike Hamelmann, Kunstschaffende und Mitglied im Zonta-Club, in dessen Auftrag das Kunstwerk entstand, spricht über die Skulptur.

Alle wichtigen Detailinformationen zu den Veranstaltungen (z. B. zur Anmeldung) fin-den Sie auf der Internetseite der Stadt Paderborn unter www.paderborn.de/gleichstellungsstelle.

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