Montag, August 15, 2022
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Städtische Museen testen alternatives Preiskonzept

"Bezahl-was-du-willst“-Prinzip bis zum 18. September

In einer 10-wöchigen Testphase heißt es in den städtischen Museen „Pay What You Want“.
Ab dem 12. Juli können Besucher*innen nach dem „Bezahl-was-du-willst“-Prinzip den
Eintrittspreis selbst festlegen. Ob und wie viel Eintritt gezahlt wird, ist dabei vollkommen
offen. „Eintrittspreis ist eigentlich der falsche Begriff“, sagt Dr. Andrea Brockmann, Leiterin
der städtischen Museen und Galerien, „denn erst nach dem Besuch unserer Museen
entscheiden die Gäste, ob sie etwas geben möchten “.

Ausgangspunkt für diese Studie ist das Forschungsprojekt „kulturPreis – Steigerung der
kulturellen Teilhabe mittels innovativer und ökonomisch nachhaltiger Preiskonzepte “, das die Universität Paderborn gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin durchführt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt beschäftigt sich mit Einsatzmöglichkeiten von alternativen Preiskonzepten in Kulturbetrieben, mit dem Ziel, die kulturelle Teilhabe, insbesondere von verletzlichen Verbraucher*innen, zu erhöhen. Hierfür wurde bereits im Frühjahr, angelehnt an das Konzept „Suspended Coffee“, das Modell „KulturGeschenk“ in den Museen eingesetzt und wissenschaftlich begleitet.

Im Anschluss an dieses Forschungsprojekt testen nun die städtischen Museen in
Kooperation mit der Universität Paderborn unter der Leitung von Prof. Dr. Beate Flath (Fach
Musik) bis zum 18. September das alternative Preismodell „Pay What You Want “. Beteiligt
sind das Stadtmuseum Paderborn sowie die Museen im Museumsquartier von Schloss
Neuhaus – das Residenzmuseum, die Städtische Galerie in der Reithalle und das Kunst- und
Naturkundemuseum im Marstall.

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