Donnerstag, März 23, 2023
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Vorsorge für einen Stromausfall

Medizinische Erstversorgung im Rathaus der Gemeinde Hövelhof möglich

Hövelhof. Die Sennegemeinde beschäftigt sich bereits seit Längerem mit einer Notfallvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger. Jetzt haben sich die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung mit Ärzten und Apothekern aus dem Ort über die medizinische Versorgung im Falle eines Stromausfalles ausgetauscht. Eine Erstbehandlung kann im Ereignisfall im Rathaus der Gemeinde angeboten werden.

„Die Wahrscheinlichkeit für einen großflächigen Stromausfall wird als sehr gering eingeschätzt. Trotzdem möchten wir gerüstet sein und insbesondere zum Schutz der Bevölkerung Vorkehrungen treffen“, erklärt Petra Breuer, Leiterin des Ordnungsamtes. Man habe daher bei einem Runden Tisch über Maßnahmen gesprochen, mit denen die Mediziner bei außergewöhnlichen Ereignissen arbeitsfähig bleiben.

Die Gemeinde schlägt vor, das Rathaus als Anlaufstelle für die Bevölkerung einzurichten und an dieser Stelle zudem zentral die im Notfall erforderliche medizinischen Versorgung einzurichten. Da das Gebäude mit einem Notstromaggregat ausgestattet ist, könnten medizinische Geräte wie ein Ultraschall- oder ein EKG-Gerät weiterhin betrieben werden. Die Idee eines zentralen Standorts für die Behandlung traf auf großen Zuspruch. Die Ärzte sprachen ab, für die Notfallbehandlung und Wundversorgung ihre Ausstattung mit zum Rathaus zu bringen. Somit wären keine großen Neuanschaffungen für das Einrichten der provisorischen Praxis erforderlich.  

„Die Krisenvorsorge ist uns ein besonderes Anliegen. Wir möchten daher auch allen Bürgerinnen und Bürger nahelegen, Vorsorgen zu treffen“, sagt Breuer. Auf ihrer Homepage unter www.hoevelhof.de/de/notfallvorsorge hat die Gemeinde einige Tipps zu Vorräten und der Aufbewahrung von Medikamenten und Dokumenten zusammengestellt. Auf der Website findet sich zudem ein Ratgeber des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zum Herunterladen. 

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