Mittwoch, Oktober 5, 2022
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Zwei Verkehrsunfälle mit Vollsperrung und einer tödlich verletzten Person

Kreis Paderborn. Am Mittwochnachmittag, 27.04.2022, ereigneten sich in kurzer Zeitabfolge zwei voneinander unabhängige Unfälle auf der A44, die zu langen Vollsperrungen in beiden Fahrtrichtungen führten. Auf der Richtungsfahrbahn Dortmund ereignete sich ein tödlicher Auffahrunfall und auf der Richtungsfahrbahn Kassel kippte ein Silozug um.

Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein 57-jähriger Lkw-Fahrer aus Polen gegen 12:35 Uhr den rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund. Als er sich zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau befand musste er sein Fahrzeug aufgrund der Verkehrslage nahezu bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender 50-jähriger Kleintransporter-Fahrer aus Fürstenwalde, der ebenfalls den rechten Fahrstreifen nutzte, fuhr aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf den Sattelzug auf. Der 50-Jährige verstarb noch am Unfallort, aufgrund der schwere seiner Verletzungen.

Das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Bielefeld übernahm die Ermittlungen am Unfallort. Durch die Staatsanwaltschaft Paderborn wurde zudem ein Gutachter für die Rekonstruktion des Unfallhergangs hinzugezogen. Sowohl die Polizei, wie auch der Gutachter, setzten Drohnen für die Unfallaufnahmen ein.

Die Richtungsfahrbahn Dortmund wurde an der Anschlussstelle Marsberg gesperrt und der nachfolgende Verkehr abgeleitet. Die Sperrung konnte um 19:15 Uhr aufgehoben werden.

Es entstand ein Sachschaden von rund 22.000 Euro.

In Fahrtrichtung Kassel, zwischen dem Autobahnkreuz Wünnenberg und der Anschlussstelle Lichtenau, kam es gegen 13:10 Uhr zu einem weiteren Unfall. Ein 35-jähriger Silozug-Fahrer aus Lauenförde verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort kippte der Silozug auf die Seite und blockierte den Seitenstreifen. Der Fahrer blieb unverletzt.

Die Sperrung der Richtungsfahrbahn Kassel erfolgte im Autobahnkreuz Wünnenberg gegen 15:00 Uhr und wurde gegen 22:50 Uhr wieder aufgehoben.

Es entstand ein Sachschaden von rund 53.000 Euro.

Für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge, wurden die Richtungsfahrbahnen in beiden Fällen gesperrt. Es entstand in beiden Richtungen ein Rückstau von bis zu 10 Kilometern Länge.

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